Finanzierung

Wir finanzieren uns mit einer Mischrechnung aus Gastro-, Ticket- und Kollekteneinnahmen, Gönner:innen- und Partner:innen-Beiträgen, Inserateverkauf, Stiftungsbeiträgen, städtischen Subventionen und einem kantonalen Betriebsbeitrag. Dazu kommen kleinere Einnahmequellen wie Vereinsmitgliedschaften und Merchandising.

Das Gesamtbudget beträgt jährlich rund 2.5 Millionen Franken. Die städtischen Subventionen von CHF 200‘000.– sowie der kantonale Betriebsbeitrag von CHF 60‘000.– machen zusammen nur 11 % der jährlichen Einnahmen aus.

Die Einnahmen aus dem Bereich Programm setzen sich zusammen aus Ticketverkäufen und Kollektenerträgen. Während letztere jährlich rund CHF 80‘000.– bis 100‘000.– einbringen, variieren die Erträge aus den Ticketverkäufen sehr stark – abhängig von der Exklusivität, Grösse und Aktualität der auftretenden Acts.

Rund 50 Gönner:innen und 35 Herzblutmitglieder leisten monetäre Unterstützung von insgesamt rund CHF 100‘000.–. Unsere Partnerinnen und Partner unterstützen die Musikfestwochen finanziell und/oder materiell mit einem Gesamtwert von rund CHF 380‘000.–. Verschiedene Stiftungen tragen jährlich rund weitere CHF 100‘000.– zum Gelingen der Musikfestwochen bei.

Die meisten Einnahmen erwirtschaftet der Verein durch die Gastronomie, rund CHF 850‘000.–. Diese setzen sich zusammen aus dem Food- und Getränkeverkauf der Eigengastronomie (CHF 748‘000.–) und den Standmieten für die Schlemmerei (CHF 71‘000.–) sowie für die Gastronom:innen in der Steinberggasse (CHF 31‘000.–).

 

DIE DREI GROSSEN AUSGABEN

Die Infrastruktur und Technik kosten den Verein am meisten Geld. Das Bereitstellen aller Bauten, der Licht- und Tonanlagen usw. kostet jährlich rund CHF 600’000.–.

Für Künster:innengagen geben die Musikfestwochen gut CHF 400’000.– aus. Zusammen mit den Kommissionen der Agenturen, der Unterbringung der Acts und allen dazugehörigen Nebenkosten belaufen sich die Kosten für die Programmation auf rund CHF 580’000.– pro Jahr.

Für das festangestellte Personal wenden die Musikfestwochen rund CHF 380’000.– auf. Darin enthalten sind die Löhne und alle Sozialleistungen. Wie ging das nochmal mit der Lohntransparenz? So:

Wir sind zwar bestrebt, im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten faire Löhne auszuzahlen. Im Vergleich zu anderen Branchen sind diese jedoch eher tief.

WO LIEGT DENN EUER GELD?

Mit der Raiffeisenbank Winterthur haben wir nicht nur eine lokale Bank, sondern auch eine Ansprechpartnerin in allen finanziellen Belangen. Der Verein Winterthurer Musikfestwochen hält einen Anteilsschein an der genossenschaftlich organisierten Bank.

Aufgrund von praktischen Bargeldvorgängen sind wir jedoch auch bei der Postfinance AG.

WIE NACHHALTIG SIND EURE PARTNER:INNEN?

Wir arbeiten nicht mit Nestlé zusammen. Aus Überzeugung. Wir achten darauf, Partnerschaften einzugehen, die für beide Seiten einen Mehrwert bieten und bei denen wir uns nicht verbiegen oder schlecht fühlen müssen.

Hier siehst du, mit wem wir zusammenarbeiten.

AM PRANGER – DA MÜSSEN WIR NOCH DRANBLEIBEN

In einer idealen Welt hätten wir keine Geldsorgen. Wirtschaftliche Nachhaltigkeit bedeutet, die Existenz der Musikfestwochen über längere Zeit sichern zu können. An diesem Punkt stehen wir leider nicht – die Reserven sind vorhanden, aber reichen nicht ewig. In derselben Idealwelt würden nur mit vollständig nachhaltig wirtschaftenden und wertedeckenden Partner:innen und Lieferant:innen zusammenarbeiten. Doch auch wir sind auf finanzielle Unterstützung angewiesen, um das kostenlose Programm zu finanzieren. So kommt es, dass nicht alle unsere Partner:innen unsere idealen Bedingungen erfüllen. Niemand ist perfekt. Aber: Wir haben in Teilbereichen Kriterien für die Zusammenarbeit erstellt.