Ausblick Festivalsommer 2021

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26. Februar 2021
Wir arbeiten fieberhaft an verschiedenen Szenarien. Denn die Musikfestwochen sollen stattfinden. Wenn nicht in alter, dann in neuer Form. Woran wir arbeiten, was unsere Überlegungen sind und wann wir entscheiden – alles Wissenswerte gibts hier.

Wir würden gerne die Zukunft vorhersehen können und euch versprechen, dass wir im August wieder Konzerte in der Winterthurer Altstadt erleben werden. Das können wir aber leider nicht.

Was wir stattdessen tun: Wir arbeiten fieberhaft an verschiedenen Szenarien für die kommenden Musikfestwochen. Sollte es keine gewohnten Musikfestwochen geben können, werden wir Alternativen bereithaben.

Apropos Enthüllungen: Es gibt derzeit noch keine Ankündigungen zu unserem Programm. Das liegt an der Pandemiesituation und unserer mehrgleisigen Planung. Spätestens am 26. April werden wir wieder informieren. Wir bitten euch noch um ein wenig Geduld.

Normalerweise planen wir ein einziges Festival. Für kommenden Sommer sind aber gleich drei Varianten der Winterthurer Musikfestwochen in Arbeit. Wir stehen dabei in engem Austausch mit Behörden, nationalen und internationalen Branchenverbänden sowie anderen Festivals und wollen trotz Unsicherheit Lösungen schaffen. Diese sehen momentan so aus:

VARIANTE 1: DAS ALTSTADTFESTIVAL, WIE MAN ES KENNT
Wir hoffen natürlich, dass sich die Lage bis im August entspannt hat. Sofern wir mit unserer normalen Kapazität und ohne allzu stark einschränkende Auflagen veranstalten dürfen, werden die Musikfestwochen in der Altstadt stattfinden. Da gehören die Musikfestwochen seit 45 Jahren hin.

Es sind jedoch Auflagen für Veranstalter*innen denkbar, unter denen die MFW nicht wie gewohnt durchgeführt werden können. Dazu zählen insbesondere eine Sitzplatzpflicht, eine Sektorentrennung oder eine drastische Kapazitätsobergrenze. Diese Dinge wären aus logistischen und Sicherheitsgründen nicht umsetzbar. Und für diesen Fall planen wir Alternativen.

VARIANTE 2: DIE «GROSSE» ALTERNATIVE
Die Idee ist einfach: Gelten obengenannte Auflagen, ziehen die Musikfestwochen vorübergehend aus der Altstadt weg. An mehrere Orte, an denen es Platz hat für Konzerte mit Sitzplatzpflicht. Und wo es auch schön ist. Der Charakter der Musikfestwochen wird bestehen bleiben – 12 Tage, mehrere Bühnen, viel Livemusik und ein Rahmenprogramm für ein breites Publikum. Nur eben an anderen Locations. Welche das sind, verraten wir noch nicht.

Bei der Planung orientieren wir uns an bereits kommunizierten Auflagen für Grossveranstaltungen, sowie auf die Einschätzungen von Verbänden und Veranstalter*innen aus der Musik- und Eventbranche. Die französische Regierung etwa hat für alle Festivals 2021 eine Obergrenze von 5’000 Personen und eine Sitzplatzpflicht festgelegt. Auch das Paléo Festival in Nyon plant mit diesen Kapazitäten. Solche Vorgaben lassen uns potentielle Rahmenbedingungen erahnen. Wir gehen bei der «grossen» Alternative auch davon aus, dass unser Programm grösstenteils bestehen bleiben wird und kostenpflichtige Konzerte möglich sein werden.

VARIANTE 3: DIE «KLEINE» ALTERNATIVE
Sofern z. B. eine Obergrenze von 1’000 Personen für Veranstaltungen gilt, werden wir zwar ebenfalls die beschriebene dezentrale Variante verfolgen. Wir gehen hier aber davon aus, dass wir Abstriche machen müssen, was das Programm und unsere Angebote betrifft. Grosse internationale Acts werden ihre Europatouren absagen, wenn in vielen Ländern Europas solche Einschränkungen gelten.

Natürlich werden wir für die drei Varianten auch alle anderen behördlich angeordneten Massnahmen im Zusammenhang mit Corona prüfen und Lösungen dafür schaffen.

SO GEHT’S WEITER
Wir konzentrieren uns darauf, alle drei Varianten weiter auszuarbeiten und die notwendigen Abklärungen zu treffen. Der Stichtag für unsere Entscheidung ist – Stand heute – der 26. April. Spätestens dann werden wir wieder informieren. Für eure Agenda: Die 46. Winterthurer Musikfestwochen finden vom 11. bis 22. August 2021 statt.

FÜR EUCH
Der gewählte Weg bedeutet für den Verein Winterthurer Musikfestwochen und alle Involvierten einen erheblichen Mehraufwand und birgt viele Risiken. Doch das nehmen wir gerne auf uns, denn: Wenn es irgendwie möglich ist, sollen die Musikfestwochen stattfinden. So oder so. Wenn nicht in alter, dann in neuer Form. Für die Musikfans, die Auf-der-Gasse-Schwatzenden, die Foodies, die über 1’000 treuen Freiwilligen. Für die Veranstaltungsbranche und die Gastronomie. Für die Musiker*innen und die Kulturschaffenden. Und für eine lebenswerte Kulturstadt.

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